Bericht zum Nachbau des Senders auf Lochraster-Platine.


Hallo,

wie versprochen schicke ich Dir eine kurze Beschreibung von meiner Bastelei. Es handelt sich um die Wanze Nr.1.

 

Weil ich keine Geräte hab um Platinen selber zu ätzen, habe ich einfach Lochraster benutzt. Darauf habe ich mittels eines Edding auf die nicht verkupferte Seite (er sollte wasserfest sein) das Schaltungslayout gezeichnet. Das geht sehr schnell und ist total einfach. Dazu muss man es jedoch mit einem Bildbearbeitungsprogramm horizontal spiegeln (z.B. Paint). Dann kann man mittels des Bestückungsplans, ohne auf die Seiten achten zu müssen, die Bauteile einsetzen. Weil der Edding durch die Platine durchscheint kann man dann auf der verkupferten Seite die Leiterbahnen ziehen.

 

Um die Sendefrequenz genau einzustellen hab ich ein Cinchkabel an die Platine gelötet und diese mit einem Plattenspielen verbunden. Man muss jedoch darauf achten, dass ein Phonosignal anliegt. Weil das normale Lineout-Signal 100x stärker ist und die Schaltung könnte dadurch beschädigt werden. Das hat den Vorteil, dass man nicht die ganze Zeit jemanden in die Mikrofonkapsel sprechen lassen muss.  Wenn man Audiosignale übertragen will sollte man unbedingt einen Massetrennfilter in die Signalleitung schalten, da sonst ein brummen unvermeidlich ist. Allerdings muss ich sagen, dass die tiefen Frequenzen von z.B. Musik etwas auf der Strecke bleiben, aber sonst ist das Signal erstaunlich sauber.

 

Ich wohne in einem 3 stöckigen Reihenhaus und es ist möglich von der untersten in die oberste Etage das Signal zu übertragen. Es ist dann auch noch ziemlich gut verständlich. Der ganze Aufbau mit Einstellen hat ca. 1h 30min gedauert.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Paul Preuß


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