Infos zum Aufbau von Michael


Kommentar:

Sehr gute Schaltung!

Klingt vorzüglich. Reichweite ist mit 300 m (bei 27 V Betriebsspannung) überraschend groß. Bauteile sind problemlos und günstig zu beschaffen.

Erfahrungen beim Nachbau:

Ich hatte Probleme mit der Ankopplung der Antenne zwischen C 13 und C 14. Das wollte partout nicht funktionieren. Ich habe die Antenne dann ohne weitere Probleme (wie in UKW-Sender 1 zu sehen) über einen 3,3 pf Kondensator am Emitter von T2 angeschlossen.

Die aufwendige Spannungsglättung ist ja sehr schön, trotzdem brummt der Sender bei Verwendung eines normalen Billig- Netzteils. Sehr gut dagegen das stabilisierte und entstörte (Drossel!) 20 V-Netzteil meines Notebooks. Zwei 9 V-Blockbatterien in Reihe tun es aber auch, der Stromverbrauch ist mit 12 mA sehr klein.

Die Frequenzdrift nach dem Einschalten ist gering – nicht mehr als 0,1 MHz innerhalb der ersten Minute. Danach bleibt die Frequenz schön konstant.  Mit 27 V Betriebsspannung (3 x 9 V Blockbatterien) etwas höhere Drift. Dabei erwärmt sich T2 auch spürbar, aber noch völlig unkritisch. Beim Wiedereinschalten am nächsten Tag kann die Frequenz allerdings schon mal um 0,2 oder 0,3 MHz höher oder niedriger liegen, da muß dann nachjustiert werden. Zur Abgleich habe ich einen guten UKW- Tuner benutzt mit 0,05 MHz Auflösung, Abschwächer und Feldstärkedisplay. Auf diese Weise kann man die Antenne perfekt auf die richtige Länge bringen, das Signal steigt dann um etliche dB (als Formel dazu habe ich in der Literatur  71/MHz  gefunden, also bei 100 MHz  71 cm Antennenlänge, was ja ungefähr auch Lambda-Viertel entspricht).

Soviel zu diesem Nachbauprojekt.

Vielen Dank übrigens für die anregende Bastelseite! 

Ich schaue da häufiger mal vorbei.

Viele Grüße! Michael


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