Hier seht Ihr meine bebilderte Nachbauanleitung für den LED nach 230 Volt Schalter.


Nachbau

Am einfachsten ist der Aufbau der Schaltung auf einer geätzten Platine, mit Bauteilen, die Ihr ebenfalls bei mir Im Shop bestellen könnt. Ansonsten könnt Ihr Euch die Platine anhand der Layouts auf meiner HP auch selber herstellen oder das ganze auf Lochraster oder ähnlichem aufbauen.

Hier seht Ihr den Aufbau mit Platine und Bauteilen aus meinem Shop.

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Bauteile auspacken

Als erstes die Bauteile auspacken und kontrollieren ob alles da ist.

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Löcher weiten

Die Löcher für die beiden Platinenlüsterklemmen sowie für den Triac müssen noch etwas geweitet werden, da ich die Löcher immer nur mit 0,8mm vorbohre.

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Fotolack entfernen

Als nächstes müssen die Leiderbahnen noch vom restlichen Fotolack befreit werden. Am besten reibt man die Platine mit Verdünnung, Acetonhaltigem Nagelack entferner oder ähnlichem ab. Der Fotolack lässt sich nämlich nur schlecht löten. Auf dem Bild kann man vielleicht erkennen, das die rechte Seite schon vom Lack befreit ist. Die Leiterbahnen links sind etwas dunkler. Ich entferne den Lack vor dem Versand der Platinen noch nicht, da er die Kupferflächen vor Oxidation schützt.

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Optokoppler einlöten

Als erstes löten wir den Optokoppler OP1 ein. Im Gegensatz zum Bestückungsplan hat meiner einen Punkt bei Pin1 statt einer Kerbe. Die Pins werden von Pin1 ausgehend immer gegen den Uhrzeigersinn gezählt.

Als erstes löte ich 2 Gegenüberliegende Pins ein so das er nicht mehr herausfallen kann. Dann drücke ich mit dem Finger auf das Bauteil und löte beide Lötstellen nochmal kurz nach. Dadurch sitzt das Bauteil schön bündig auf der Platine.

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Widerstand einlöten

Als nächstes löten wir den einsamen Widerstand ein. Der Übersichtlichkeit zuliebe in der Ausrichtung wie man seinen Wert auch liest. (Von Links nach rechts) Den Goldenen Ring also nach rechts. Das hat zwar auf die Funktion keinen Einfluss, erleichtert einem bei grösseren Projekten aber die Fehlersuche.

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Triac einlöten

Nun kommt der Triac an die Reihe.

Damit man den Triac platzsparend flach einbauen kann, muss man seine Füsschen dicht am Gehäuse abwinkeln. Wichtig! Er darf die Beinchen des Optokopplers nicht berühren, da sonst Kurzschlussgefahr!

Es ist auf viel Löthitze zu achten, da er dickere Anschlussbeinchen hat als die bisherigen Bauteile. Die Lösstelle also lange genug erhitzen, bis das Lötzinn schön zerflossen ist. Anschliessend die Drahtenden wieder bündig abknipsen.

Will man grössere Lasten schalten sollte man den Triac allerdings besser stehend einlöten um Ihm einen Kühlkörper verpassen zu können.

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Platinenlüsterklemmen / Finale

Anschliessend kommen die beiden Platinenlüsterklemmen.

Auch hier wieder auf reichlich Löthitze achten.

 

Die besonders stromführenden Leiterbahnen habe ich dann noch etwas verzinnt, damit sie mehr Substanz für grössere Ströme haben.

 

Fertig!

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PS:

Beim Anschliessen nicht die Klemmen vertauschen! Sonst knallt es.

Ein isoliertes Gehäuse mit ausreichend Berührungsschutz und Zugentlastung wenn nicht fest verbaut ist auch bitte selbstverständlich.

Vorsicht Netzspannung ist LEBENSGEFÄHRLICH!!


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