Nachbau-Bericht mit Fotos und Video


05.03.2006

So…

Der Einschalt-Sequenzer ist eine feine Sache!  

Wer es tausendmal versucht hat aber dennoch nicht ätzen kann – so wie ich – sollte die Platine bei Knolle bestellen. Dies tat ich und wunderte mich anfangs darüber, dass das Lötzinn einfach keine Verbindung mit den Leiterbahnen eingehen wollte. Ich führe dies auf Ätzrückstände zurück, die man am besten mit einem Intensivreiniger- oder Acetonspray wegwischt.  

Danach lief alles fast reibungslos. Die kleineren Sachen wie Transistoren, Widerstände, ICs usw. alle verlötet, kam ich zu dem Problem, dass der Trafo und die Relais nicht passten. Darum bohrte ich einfach deren vorgesehene Löcher in der Platine auf und weiter ging's.

Bei den Schraubklemmen sollte man evt. auch das ein oder andere Loch größer - als für die Kontakte eigentlich notwenig – aufbohren. Wenn man die Klemmen nämlich zusammensteckt stimmt der Lochabstand nicht 100%ig und man muss sie ein bisschen quetschen, dass man sie in die Löcher reingezwängt bekommt. Aber nach ein wenig fummeln ging auch das mühelos.  

Die Widerstandsdekaden, mal elegant ausgedrückt, sind nicht ursprünglich vorgesehen.. Ich hatte eben nicht immer die passenden Widerstände bei Hand, also mussten sie mit Reihen und Parallelschaltungen – oder, wie ich noch später nachgelötet hab, einem Poti – ersetzt werden *g*. Lacht nicht, das geht!  

Den Gleichrichter und den großen Kondensator habe ich dann danach an den Trafo geklebt- das macht das ganze etwas robuster, wenn man mit dem Gerät auf Achse ist.

Von unten betrachtet könnt ihr sehen, dass ich die Leiterbahnen auf der Leistungsseite alle dick mit Lötzinn nachgelötet habe. Das ist auch unbedingt notwenig, wenn man größere Stromfresser damit schaltet!  

Da ich mit dem Gerät meine Endstufen usw. einschalte, musste ich 5A t  Sicherungen pro Kanal montieren. Es läuft nun ein knappes Jahr wunderbar und der Bau hat sich auf alle Fälle gelohnt, weil es mir die Arbeit ungemein erleichtert …endlich keine 8 Schalter mehr umlegen...

Was ich vll noch modifizieren würde, wären SST-Relais, die kein Klacken beim Schalten von sich geben.  

Alles in allem ist die Schaltung sehr gut und empfehlenswert! 

Auf den Bildern seht ihr zum einen den Sequenzer allein, von unten und von oben und dann in einem selbstgebauten Rackgehäuse eingebaut. (Daneben kann man noch ein 10 Kanal Effektgerät (grüne Platine) und etliche von Knolles „LED nach 230 Volt Schalter“ (unter den roten Kabelbäumen) sehen. Die schalten dann die 360 LEDs an der Front.) 

Das war’s dann. .  hoffe es hilft.

 

Gruß Christoph 

P.S.: In dem Video funktionierte damals noch ein Kreis LEDs nicht.. mittlerweile gehen alle.. nicht, dass hier ein schlechtes Licht auf mich fällt ..hehe..

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Video


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