Aufbau in ATX-Netzteil-Gehäuse


05.03.2006

Hallo,

ich habe mich für dem 50 Watt Audio Verstärker begeistern lassen und mir diesen nachgebaut. Mein Wissen im Elektrobereich ist nicht sonderlich ausgeprägt, aber Grundlagen sind vorhanden. Von daher war es kein Problem das Gerät nachzubauen. Als ich merkte was für eine Leistung dahinter steckt habe ich mir direkt noch einen gebaut um einen leistungsstarken Stereoverstärker für meinen PC zu haben. Die Versorgungsspannung kommt aus einem 15V Netzteil mit einem Strom von 10A. Bei starken Bässen war dies leider schon fast zu wenig Strom. Parallel zu diesem Netzteil habe ich dann 8 Kondensatoren mit je 25V 4700uF gehängt. Somit steht auch bei extremer Beanspruchung genug Leistung zur Verfügung.

 

Die beiden Endstufen kann ich über eine Stereoklangstufe in Lautstärke, Tiefen, Höhen und Balance regeln. Um das Gerät auch mal mit ruhigem Gewissen beim Zelten an einer Autobatterie betreiben zu können habe ich mir eine Spannungsüberwachung mit einem Grün beleuchteten Display in der Front des Gehäuses eingebaut. Das Gehäuse stammt von einem alten ATX-Netzteil. Der große 100mm Lüfter und die zwei großen Kühlkörper sorgen für eine gute Betriebstemperatur.

 

Der Eingang des Audiosignals erfolgt über 2 vergoldete Chinchbuchsen. Die Lautsprecher werden über 4mm Bananenstecker angeschlossen. 4 Aluminumdrehregler und das Display sorgen für den nötigen Komfort und die Optik an der Frontseite. Für die Stromversorgung des Displays habe ich einen 5V Festspannungsregler eingebaut. Es ist interessant zu beobachten wie stark die Spannung bei starken Bassschlägen einbricht. Die eigentlichen Endstufen habe ich auf Lochrasterplatinen aufgebaut. Die Verkabelung darunter ist ziemlich unübersichtlich, da ich nur noch rotes Kabel hatte. Das Layout habe ich meiner Gehäusegröße angepasst, da das Original zu groß war.

 

Die Platinen passen sehr gut in das Gehäuse. Es ist immer noch genug Platz für eine Klangstufe einen kurzschlusssicheren Festspannungs- Regler und Kondensatoren zur Spannungsglättung.

 

Parallel zu den Audioeingängen der Endstufen habe ich eine kleine Schaltung angelötet die mir das Stereosignal als Monosignal über einen 3,5mm Klinkenstecker bereitstellt. An diesem Anschluss ist eine einzelne Endstufe, ebenfalls mit dem TDA 1562. An der Monoendstufe habe ich einen 12" Subwoofer mit 4 Ohm angeschlossen und an der Stereoendstufe meine Standboxen mit 8 Ohm. Der hörbare (und auch deutlich spürbare) Klang ist bedeutend besser wie der meiner Compactanlage.

 

Was noch bevor steht:

Links und rechts vom Lüfter der Stereoendstufe soll noch eine Aussteuerungsanzeige für beide Kanäle montiert werden.

 

Wenn jemand eine einfache Endstufe bauen will die eine ordentliche Leistung bringt, kann ich nur eine Schaltung mit dem TDA 1562 empfehlen. Einfach zu bauen und bei Verwendung von geschirmten Kabeln und guten Anschlüssen auch super im Klang.

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